Fisch des Jahres 2016

Geschrieben von Scubalino am 19. Januar 2016.

Auszug von der Homepage des Schweizer Fischerei-Verbands. (www.sfv-fsp.ch)

Ä

 

Die Äsche hat in der Schweiz fischereiwirtschaftlich nur lokal Bedeutung, dafür ist sie ökologisch umso wichtiger. In Europa ist sie vom Balkan bis hinauf zum Nordkap weit verbreitet und wurde schon früh als prägende Leitart für Fliessgewässer erkannt. Nach ihr wurde schon im 19. Jahrhundert die Äschenregion benannt.

Die Äsche ist perfekt an das Leben im Fliessgewässer angepasst. Und sie hat ihren ganz eigenen Stil entwickelt. Im Unterschied zur Forelle ist sie sie nicht so besitzergreifend und streitsüchtig. Sie beansprucht kein Revier, sondern lebt gesellig: Als Jungfisch in grossen Schwärmen und als ausgewachsener Fisch in so genannten Schulen oder Gruppen - ganz allein trifft man sie nur ausnahmsweise.

Verbreitung, Verwandschaft und Lebensraum

Die Schweiz liegt mitten im Verbreitungsgebiet der Äsche und bot einst ideale natürliche Voraussetzungen für die Äsche. Vor der Industrialisierung und der intensiven Nutzung der Gewässer zur Stromgewinnung gab es gewaltige Äschenpopulationen in den Schweizer Lebensadern Rhein, Aare, Rhône oder Ticino und ihren Zuflüssen. Der Engadiner Inn und die Oberengadiner Seen sind ausserdem die Heimat der höchst gelegenen Vorkommen Europas auf über 1800 m. ü .M.. Leider haben die Bestände in der Schweiz vielerorts stark abgenommen oder sind streckenweise gar verschwunden 

Geschichten zur Äsche                                                         Link

Renaturierung von Äschengewässer                                      Link

Medienmitteilung Schweizerischer Fischerei-Verband              PDF

Flyer                                                                                  PDF

 

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